Kim Behrens

Geburtstag: 22.09.1992

Disziplin: Beachvolleyball

Career Start: 2010

Lieblingssmoothie: Strawberry Nomilkshake

 

Mit unserem Projekt #wholeyathletes unterstützen wir junge Athleten und Athletinnen, sich im stressigen Alltag zwischen Wettkämpfen, Trainingseinheiten und beruflichen Verpflichtungen bewusst zu ernähren und begleiten sie auf ihrem Weg zu Olympia 2020.

 

Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Kim und ich bin eine Beachvolleyball spielende Polizistin. Mit nun 27 Jahren habe ich schon 20 Jahre meines Lebens mit Sport verbracht und spiele Beachvolleyball mittlerweile auf dem höchsten Niveau. Derzeit beende ich zusätzlich gerade noch mein Psychologiestudium.

 

Wie sieht ein typischer Tagesablauf von Dir aus? 

Meistens geht es früh raus, von Münster nach Bochum mit dem Auto, dort findet die erste Einheit statt und die zweite Einheit wartet dann am Nachmittag in Münster. Kraft, Athletik oder nochmal Ball. Zwischendurch ist viel Arbeit am Laptop gefragt oder am Telefon. Orga für die Saison/das Team oder Sponsoren und Studium füllen den Tag bis obenhin.

 

Was war bisher der schönste Moment in Deiner Karriere?

Vielleicht liegt es auch an der zeitlichen Nähe, aber die WM dieses Jahr in Hamburg war eine oder ist eine Erinnerung für das Leben. Dieses Stadion, diese Atmosphäre, der Zuspruch danach von den Zuschauern. Man bekam das Gefühl Menschen begeistert zu haben. Ich mir aktuell kaum vorstellen, dass es nochmal so viel geben wird, was einen bewegt, auch abseits von dem Wettbewerb selbst.

 

Was ist Dir bei Deiner Ernährung wichtig?

​Meine Ernährung sollte mich immer gut auf mein Training vorbereiten. Das heißt ich achte darauf, genug Kohlenhydrate und Proteine zu mir zu nehmen. Ich persönlich komme besser mit Kohlenhydraten zurecht als mit Fetten. Daher esse ich selten auf der Basis von Fetten. Ansonsten bin gerne mal für einen „Ausnahme-Tag“ zu haben. Ich liebe nämlich Schokolade. Aber mittlerweile merke ich deutlich wie Zucker dem Körper zusetzt. Meine Erfahrung: eine Woche ohne Zucker und man fühlt sich wirklich besser.

 

Wie verbringst Du Deine Freizeit?

Als Energiebündel liebe ich es unterwegs und aktiv zu sein. Ob Körbe werfen, Spiele spielen oder Trips zu Freunden machen die weiter weg wohnen, alles gefällt mir. Einen ganzen Tag im Bett oder auf dem Sofa gibt es bei mir eher selten. Ich mag es nicht Zeit nicht zu nutzen für etwas was man gerne macht oder was einen weiter bringt.

 

„Mich erkennt man schon von Weitem an…?”

Woran man mich erkennt, kann ich nicht genau sagen, aber mir wird häufig nachgesagt, dass man mich schon hört, bevor man mich sieht. In Gesellschaft rede ich viel und laut, die Ruhe spare ich mir dann für den Moment auf, wenn ich allein bin und mal abschalte.

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„Wenn ich nicht Sportler wäre,  dann wäre ich…?“

​Wahrscheinlich erstmal unausgelastet. Ich denke, ich würde im Ausland bei Projekten mitwirken, dadurch die Welt sehen und wenn ich davon zurück bin, würde ich gerne ein Familienleben aufbauen und bei der Polizei arbeiten. Dort würde ich mich gerne um kriminelle Jugendliche kümmern.