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Vitamine und Mineralstoffe sind aus einer gesunden Ernährung nicht wegzudenken und für den Erhalt unserer Gesundheit essentiell. Die lebensnotwendigen Mikronährstoffe senken das Krebsrisiko, schützen vor Herzkreislauferkrankungen und erfüllen viele verschiedene Funktionen im menschlichen Stoffwechsel. Vitamine und Mineralstoffe sind vor allem in Obst und Gemüse in hohem Maße vorhanden. Daher sollte man diese auch täglich zu sich nehmen.

 

Durch zu lange Lagerung, Verarbeitung und Haltbarmachung kann ein Großteil der Vitamine jedoch verloren gehen. Die Verluste sind dabei je nach Vitamin unterschiedlich hoch: Durch zu lange Lagerung auf dem Küchentisch kann beispielsweise der Gehalt des extrem lichtempfindlichen Vitamins B2 bereits binnen weniger Stunden um 80 Prozent reduziert werden. Auch lange Transportwege von der Ernte bis in den Lebensmittelhandel können zu Vitaminverlust führen. Die Gründe sind vielfältig und hängen neben der langen Transportdauer bei Frischware auch von der Methode der Haltbarmachung ab. Bei vielen Lebensmitteln, auch bei handelsüblichen Fertigsmoothies, wird zur Haltbarmachung die Pasteurisierung eingesetzt. Hierbei werden die Lebensmittel 15–30 Sekunden bei 72–75 Grad Celsius erhitzt. Dies macht sie keimfrei, aber auch mikronährstoffarm. Eine natürliche Alternative hierzu stellt das Schockfrosten dar.

 

Das Schockfrosten ist ein schonendes Verfahren zur Haltbarmachung, bei dem Vitamine und Nährstoffe auch über Monate hinweg gut erhalten bleiben. Die Lebensmittel werden dabei in großen Platten- oder Kaltluftfrostern bei Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius eingefroren. Doch nicht nur industriell lohnt sich das Schockfrosten, auch das Tiefkühlfach zu Hause hat seine Vorteile. So zeigte eine Studie der Hamburger Universität und der Hochschule für angewandte Wissenschaft, dass TK-Spinat nach drei Wochen in der Kühltruhe noch 68 Prozent Vitamin C besaß. Frischer Spinat besaß nach einer Woche Lagerung im Kühlschrank nur noch 20 Prozent seines ursprünglichen Vitamingehalts. Grüne Bohnen behielten auch nach einem Jahr im Gefrierfach noch 80 Prozent ihres Vitamin C, frische Bohnen hatten nach wenigen Tagen im Kühlschrank nur noch 40 Prozent davon.

 

Sein oftmals negatives Image hat TK-Obst und Gemüse also nicht verdient. Ganz im Gegenteil: Schockgefrostete Lebensmittel sollten somit aufgrund ihres erhöhten Mikronährstoffgehalts bevorzugt werden.