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Acai, Goji, Spirulina und Co.: Superfoods sind in aller Munde und gelten als besonderer Kick für Gesundheit und Körper. Reich an Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen, erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Doch sind sie wirklich gesünder als herkömmliches Obst und Gemüse?

Als “Superfoods“ werden Lebensmittel bezeichnet, die über eine überdurchschnittlich hohe Konzentration an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien verfügen. Dadurch sollen sie einen besonders positiven Effekt auf das Immunsystem, das Allgemeinbefinden und eine hohe Heilwirkung haben. Teilweise beruhen die mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebrachten positiven gesundheitlichen Wirkungen auf wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhängen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse beziehen sich aber nicht immer direkt auf den Menschen, sondern stammen häufig aus Laborstudien, Tierversuchen oder wurden unter Verabreichung sehr hohen Dosen erlangt, sodass sich die Ergebnisse nicht immer auf echte Ernährungsweisen übertragen lassen. Hinzukommt, dass es sich bei dem Begriff “Superfood” lediglich um einen Marketingbegriff handelt, mit dem bisher nicht weitläufig bekannte Lebensmittel beworben und größere Bekanntheit erlangen sollten.

 

Also doch alles nur ein Marketing-Gag?

Nein. Der große Anteil an Antioxidantien kommt den Superfoods auf jeden Fall zu gute, da diese einen effektiven Zellschutz darstellen. Allerdings muss man nicht unbedingt zu exotischen Superfoods greifen, denn es gibt ebenso gesunde heimische Lebensmittel, die einen großen Nutzen für die Gesundheit bieten wie z.B. Grünkohl. Er enthält viel Vitamin C und unterstützt so euer Immunsystem optimal. Auch antioxidative Anthocyane in Heidelbeeren schützen eure Zellen und stärken den Körper. Es muss also nicht immer ausgefallen sein.

Unser Fazit: Abwechslungsreich essen. Das ist der Schlüssel, um die optimale Kombination aus Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu erzielen und langfristig gesund und leistungsfähig zu sein. Superfoods stellen somit eine gute Ergänzung zur gesunden ausgewogenen Ernährung dar, sind aber nicht lebensnotwendig.